Tomatis

Allein durch das Hören von Musik verbessert sich die Ausgangsituation des Kindes.

 

 

Dr. Alfred Tomatis
Prof Dr. Alfred Tomatis

Prof. Dr. Alfred Tomatis (1920 – 2001) war Hals-Nasen-Ohren-Arzt und gilt als der Erforscher der Wechselbeziehungen zwischen Ohr, Gehirn und Nervensystem sowie zwischen Hören, Psyche und Sprache.

Er legte den Grundstein für eine neue multidisziplinäre Wissenschaft, die Audio-Psycho-Phonologie (APP). Sie erklärt, warum „die Art, wie wir zuhören“ einen grundlegenden Einfluss auf fast alle Aspekte unseres Daseins hat.

Er entwickelte dafür eine höchst effektive Behandlungsmethode, die das Leben von vielen hunderttausend Kindern und Erwachsenen positiv beeinflusst.

 

 

Kraft der Musik

Schon immer hat man versucht, Musik in eine allgemeingültige Definition zu zwängen. Es liegt an ihr selbst, dass dies bisher nicht gelang. Musik ist so alt wie die Menschheit. Musik verbindet die Menschen. Musik ist Mathematik und Therapie. Wissenschaft und Kunst. Bleibt leblose Theorie oder wird lebendige Praxis. Fest steht: Melodien oder Musikstücke können unsere Stimmung beeinflussen, uns fröhlich oder traurig machen. Wir alle kennen die Kraft der Musik.

 

„Musik ist der stärkste Reiz für neuronale Umstrukturierung, den wir kennen“

Musikphysiologe Prof. Dr. E. Altenmüller

 

Musik hat eine tiefgreifende Wirkung auf den Menschen. Wie kaum ein anderer Reiz nimmt Musik das gesamte Gehirn in Anspruch.

Bei der Wahrnehmung von Musik sind nicht nur die Hörareale und die Bewegungszentren aktiv, sondern auch Areale, die für Lernen, Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Kreativität und Emotionen zuständig sind.

 

Musik berührt viele kognitive und emotionale Bereiche.

 

Weltweit widmen sich heute Forschergruppen dem Mysterium Musik und sie haben beim Blick in die Hirne erstaunliche Einsichten gewonnen:

 

Musik kann unser Gehirn massiv verändern.

 

Warum das Hörtraining so viel bewirken kann

Die Verarbeitung von Musik erfordert komplexe Vorgänge im Gehirn.

Musik beschäftigt immer das gesamte Gehirn hierarchisch vom Stammhirn über das limbische System bis in die Großhirnrinde. Sie aktiviert die motorischen Zentren und die der Gefühlswelt.

 

Alfred Tomatis entdeckte den Zusammenhang von Gehör, Gleichgewichtsinn und Gehirn.
Musik wird im Stammhirn (1),
im limbischen System (2)
und in der Großhirnrinde
(3) bis (7) verarbeitet.

 

Hören findet im Gehirn statt

  • Das Systemische Hörtraining erreicht den ganzen Menschen.
  • Die Wirkung auf Tonus-Regulation und Gleichgewicht ist schnell und umfassend.
  • Oft tritt schon in den ersten Tagen des Systemischen Hörtrainings eine Verbesserung der Situation ein.
  • Das optimierte Gleichgewicht führt zu verbesserter Motorik, damit steigt das Selbstbewusstsein, und das Verhalten passt sich automatisch der jeweiligen Situation an.
  • Kinder mit Sprachentwicklungsrückstand machen meist einen erstaunlichen Entwicklungsschub.
  • Schülern eröffnet sich bei Schulproblemen die Möglichkeit, bisher brachliegendes Potential zu entfalten.

 


Melden Sie sich zum Hörtest an: Tel.: 0732 60 29 90


 

 

Systemische Hörtherapie bei Schulproblemen